A Blog By Tam

Freitag, 23. Oktober 2015

GÖRLITZ
" Manchmal möchte ich meine Gedanken in Worte fassen, aber es fällt mir so schwer. Es ist nun mal eine Tatsache: Jeder Mensch baut sich eine Fassade auf. Ein Schutzschild, der uns Sicherheit und Geborgenheit gibt. Doch ich kann mich nicht vor mir selbst, meinen Sorgen und Ängsten retten. Ich drehe durch, bin durcheinander, gefangen im Gedankenstrudel, dem ich nicht entkommen kann. Die neuen Impressionen sind erschlagend und erdrückend. Bin einfach nackt, angreifbar, verwundbar. Aber ich kämpfe mich durch, wie immer. Denn nichts ist für immer, auch nicht die düstere Dunkelheit. Auf der Suche nach dem Durchblick in dem ganzen Jungle finde ich Licht. Plötzlich wird es heller, transparenter, bunter. Ich greife danach. 
Dinge ergeben sich, werden klarer, zugänglicher. Das Licht vertreibt die Dunkelheit, nicht für immer, ich weiß. Ja, irgendwann  kann und wird sie zurückkehren und mich nehmen. Aber ich wachse mit jeder Erfahrung, jedem neuen Erlebnis und jedem Rückschlag.
Nein, will nicht länger einfach nackt, angreifbar, verwundbar sein. Ich will anders und meine eigene tapfere Heldin sein."

[Additional note:I have to say, everyone is exceptionally creative when it comes to writing texts, poems etc. That's just sth I came up with. Creative writing is not my favourite part tho. Liked the outcome anyway. I wrote it during the first weeks of my new chapter and life. I was relatively directionless, vulnerable and confused but it all settled and I love how it is atm.]

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